Steueränderungen in 2014

Steueränderungen in 2014

Zum Anfang des Jahres 2014 treten in der Einkommensteuer und bei der Sozialversicherung zahlreiche Änderungen in Kraft.

Hier ein kurzer Überblick:

  • Verpflegungsmehraufwendungen: Wer beruflich, außerhalb der regelmäßigen Tätigkeitsstätte, mehr als acht Stunden unterwegs ist, kann nun eine Pauschale von 12 Euro, bei ganztägiger Abwesenheit  weiterhin 24 Euro geltend machen. Die bisherige „Zwischenstufe“ bei Abwesenheit von 14 bis 24 Stunden entfällt aus Vereinfachungsgründen.
  • Pendlerpauschale ausgeweitet. Schlechtere Karten haben Arbeitnehmer, die langandauernd bei Kunden außerhalb ihres Betriebs eingesetzt werden. Bislang konnten sie die Fahrtkosten zur fremden Betriebsstätte als Reisekosten absetzen. Damit waren die Hin- und Rückfahrt und für drei Monate Verpflegungsmehraufwendungen steuerlich abzugsfähig. Ist der Arbeitnehmer ab 2014 dauerhaft einer Einrichtung des Kunden zugeordnet, gilt fortan nur die Pendlerpauschale. Allerdings muss der beabsichtigte Einsatz grundsätzlich mehr als 48 Monate betragen, anderenfalls sind weiterhin Reisekosten absetzbar.
  • Doppelter Haushaltsführung: Wer auswärts berufsbedingt einen weitern Haushalt unterhält, kann ab 2014 für seine Unterkunftskosten monatlich bis zu 1.000 Euro steuermindernd absetzen.
  • Grundfreibetrag steigt: Für jeden Steuerpflichtigen bleibt zur Sicherung seines Lebensbedarfs vom Einkommen ein jährlicher Grundfreibetrag steuerfrei. Dieser steigt in 2014 von 8.130 auf 8.354 Euro.
  • Bemessungsgrenzen: Ab 2014 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung von 5.800 Euro auf 5.950 Euro im Monat, in den neuen Bundesländern von 4.900 auf 5.000 Euro. Bei der Kranken- und Pflegeversicherung gilt eine Beitragsbemessungsgrenze von 4.050 Euro, 2013 waren es noch 3.937 Euro.